Rückblick wif-Events

24. August 2022

Das wif ist nicht nur ein spannender Ort zum Netzwerken, nein mit dem wif entdeckst du auch echte Juwelen.

So geschehen bei unserem Besuch des neuen Gebäudes der Hochschule Luzern – Musik. Auf dem «Kampus Südpol» zwischen Luzern und Kriens gelegen, steht das Gebäude leicht versteckt direkt am Veloweg Freigleis.

Staunend und beeindruckt wandelten wir durch das achtgeschossige Kraftwerk der Musik: Wir bestaunten die moderne Architektur, das multifunktionale Foyer, die Übungsräume und die Bibliothek, den eindrücklichen HörRaum und den fantastischen Konzertsaal. Letzteren durften wir für unser Gespräch mit Prof. Dr. Valentin Gloor nutzen. «Dieser ist Hedy Salquin gewidmet, der Pianistin, Kammermusikerin, Komponistin und ersten Schweizer Orchesterdirigenten,» wusste Gloor neben vielem anderem zu erzählen.

Mit dem Netzwerkapéro im Hochschulgarten beendeten wir den unvergesslichen Abend. Unser herzliche Dank geht an Prof. Dr. Valentin Gloor und Irene Kupper von der Hochschule für den spannenden Einblick. Vielen Dank auch an Judith Bachmann, für die tolle Gesprächsführung und die Organisation des Abends.

Hast du den Anlass verpasst und möchtest die Hochschule Luzern - Musik besuchen? Die Konzerte und die Bibliothek der Musikhochschule sind öffentlich und jederzeit zugänglich. Daher: Nichts wie hin. Ein Besuch lohnt sich definitiv!

21. Juni 2022

Ein heisser Sommerabend, der zum Baden im See einlädt, oder zum wif-Anlass im klimatisierten Hochschulgebäude. Für Letzteres entschieden sich über 60 Frauen und lauschten den Worten unseres Podiums: Cornelia Ritz Bossicard, Bernadette Koch und Prof. Dr. Christoph Lengwiler. Krankheitshalber abwesend war Christa Rohrer.

Sie alle haben seit mehreren Jahren Verwaltungsratsmandate inne und sie wissen: Verwaltungsrätin ist ein Traumjob – aber auch ein Knochenjob. Er bedingt ein überdurchschnittliches Engagement, eine grosse Flexibilität und mitunter auch eine grosse Frustrationstoleranz.

Gefragt sind Persönlichkeiten mit CEO-Qualitäten, aber auch Fachpersonen verschiedenster Bereiche. Mit den bestehenden VR-Mitgliedern sollen sie eine Diversität ermöglichen – sowohl der Geschlechter, manchmal aber auch der Regionen und Sprachgebiete. Als Vorbereitung eines VR-Mandates bietet die Hochschule Luzern und swissVR verschiedene Weiterbildungen an. «Diese kann ich sehr empfehlen, aber sie garantieren kein Verwaltungsratsmandat», sagte Christoph Lengwiler, der den Studiengang an der HSLU leitet. Gleichzeitig motivierte er uns: «Bietet sich euch die Möglichkeit eines VR-Amtes, springt rein und engagiert euch. Probiert aus und lernt Neues dazu. Fähige Frauen sind in Verwaltungsräten gefragt.» 

Dass wir Frauen heute bessere Chancen haben Verwaltungsrätin zu werden, belegt die Tatsache, dass 40 Prozent der neugewählten Verwaltungsräte Frauen sind!

Herzlichen Dank liebe Podiumsgäste für euer Kommen und vielen Dank Karin, für die Anlassorganisation und deine sympathische und gewandte Moderation.

Viel gab es beim anschliessenden Netzwerkapéro zu diskutieren und besprechen. Über Verwaltungsräte aber auch das heisse Wetter. Entsprechend kühlten wir unsere Kehlen mit feinem Lavendel-Prosecco und anderen Erfrischungen.

Weitere Aspekte und spannende Fakten zum Thema: Schilling Report und Diversity Report. Deren Ziel ist Transparenz in Führungsgremien der Schweizer Wirtschaft und des öffentlichen Sektors.

Präsentation vom Anlass: prasentation-wif-anlass-verwaltungsratinnen.pdf

17. Mai 2022

Ein toller Abend in interessanter Runde! Herzlichen Dank Norbert Kühnis für die Einblicke in die pwc-Studie «Genration Töchter». Uns hat es berührt zu hören, wie Töchter sich im Familienumfeld positionieren, welchen Einfluss ein Bruder auf das Wirken der Schwester in der Familiennachfolge haben kann. Die Erkenntnis der Studie «Wer will und kann, soll dürfen» finden wir grossartig und hoffen, dass künftig noch viel mehr Töchter wollen und auch den Mut haben, die Rolle des CEO im Familienunternehmen zu übernehmen.

Vorbilder in dieser Funktion lernten wir beim anschliessenden Gespräch kennen. Sie gewährten uns einen sehr persönlichen Blick auf ihren Weg von der Tochter bis zur Chefin. Das Gespräch moderiert hat Karin Portmann.

Brigitte Breisacher (CEO AlpnachNorm) ist bereits mit 19 Jahren in den elterlichen Betrieb eingestiegen. Übernommen hat sie diesen nach 20 lehrreichen Jahren neben und mit dem Vater im Jahr 2008. Für ihr grossartiges Wirken wurde sie vor Kurzem vom Swiss Economic Forum zur Unternehmerin des Jahres 2022 erkoren.

Anna Hug (Co-CEO Hug AG) wollte lange nicht in den Familienbetrieb einsteigen. Es dauerte letztlich sieben Jahre, bis sie den finalen Schritt machte und 2020 zusammen mit ihrem Onkel die Unternehmensführung übernahm. Bereut hat sie den Schritt nie und bis heute ist sie überzeugt vom Modell des Top-Sharings. Dieses erlaubt es ihr, auch ihre Rolle als Mutter zu leben.

Beim anschliessenden Netzwerk-Apéro diskutierten die 70 anwesenden Frauen das Gehörte weiter und fragten so manches bei den «Töchtern» nach. Herzlichen Dank an alle Beteiligten und den interessierten wif-Frauen. Es war grossartig!

Nachfolgend findet ihr die Studie:
pwc-studie-generation_toechter.pdf

06. April 2022

Bunt, überraschend, berührend, kreativ, faszinierend, anders, cool! So lautete der Tenor nach unserer Führung am Fumetto. Mit kundiger Begleitung zogen wir in zwei Gruppen durch Luzern und tauchten ein in drei Fumetto-Ausstellungen.

Drei Mal Comickunst, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnte. Drei Mal eine geballte Ladung Kreativität: vom imaginären Universum zwischen Himmel und Hölle im Kunstmuseum, zu berührenden Alltagssituationen im Hotel Schweizerhof bis hin zu «Superpower» in hundertfacher Ausführung im Kunstpanorama. Beim anschliessenden Netzwerk-Apéro im Festivalzentrum Kornschütte ging es wenig später weiter mit dem besonderen Erlebnis des Livezeichnens. Staunend erlebten wir, wie jeweils zwei Zeichenprofis sich mit Stift und Papier duellierten.

Herzlichen Dank Fumetto für diesen tollen Ausflug in die Welt der Comics und danke den 30 interessierten wif-Frauen für die Teilnahme!

24. März 2022

Via Zoom lauschten 40 Frauen den Worten von Prof. Dr. med. Cathérine Gebhard (Forschungsleiterin Gendermedizin, Universitätsspital Zürich und Förderungsprofessorin Gendermedizin des Schweizerischen Nationalfons) zum Thema Gendermedizin. Dabei haben wir erfahren, dass bis heute der durchnittliche Mann als der durchschnittliche Mensch gilt – in der klinischen Forschung und im Klinikalltag.

Ein Problem, das immer wieder zu diagnostischen Ungenauigkeiten und auch zu Todesfällen führen kann. Zusammen mit ihrem Team erforscht Cathérine Gebhard mitunter die Gründe, warum in Europa aktuell mehr Frauen als Männer an den Folgen einer kardiovaskulären Erkrankung sterben. Weiter gilt es, das weibliche Schmerzempfinden und dessen Auswirkungen auf eine neurologische Therapie genauer zu erforschen. Das aktuelle Wissen in fast allen medizinischen Bereichen basiert auf Daten aus der Forschung an mehrheitlich männlichen Tieren und männlichen Probanden.

Aber Gendermedizin ist keine Frauenmedizin, erklärte uns Cathérine Gebhard. Vielmehr geht es darum, Frauen und Männern eine auf ihr Geschlecht (Sex) und ihr Verhalten (Gender) passgenaue Medizin zu ermöglichen. Und so engagiert sich Gebhard und ihr Team dafür, dass Gendermedizin fixer Bestandteil klinischer Leitlinien wird. Sprich, dass bei jeder Konsultation und Behandlung die Gendermedizin als elemantares Puzzleteil für eine korrekte Diagnose und eine erfolgreiche Therapie anerkannt wird – von der Ärzteschaft bis hin zum Pflegepersonal.

Wie können wir Frauen einen Beitrag für eine geschlechterspezifische Medizin leisten? Sprecht die Gendermedizin vor einer Behandlung an, erkundigt euch bei der Medikation nach der Dosierung und macht die Gendermedizin wo immer möglich zum Thema: im Privaten und in der Politik!

Unser herzliche Dank geht an Prof. Dr. med. Cathérine Gebhard für dieses spnnende Referat, das bei allen Teilnehmerinnen noch lange nachklingen wird. Danke auch Karin, für deine Moderation und allen Frauen, die den Anlass online besucht haben.

02. Februar 2022

Nach einer schriftlichen Generalversammlung im 2021 war es endlich wieder möglich: Unsere Präsidentin hatte zur GV 2022 geladen. Über 30 Frauen folgten der Einladung und trafen sich im Cascade in Luzern. Weitere elf Frauen nutzten die Möglichkeit, von zu Hause den Anlass live zu verfolgen und auch an den Abstimmungen teilzunehmen.

Und ja, diese hybride Form hat wunderbar geklappt. Unterstützt von allen Vorstandsfrauen, führte Karin charmant durch die GV. Als Höhepunkt galt sicherlich die Wahl von Cornelia Wüthrich zum Ehrenmitglied und last but not least die Präsentation des wif-Programms 2022: Ein bunter Strauss spannender Veranstaltungen, Talks, Besuche und Netzwerk-Lunches.

Das wird definitiv ein spannendes wif-Jahr mit wunderbaren Gelegenheiten, sich auszutauschen und zu vernetzen. Wir freuen uns auf euch, liebe wif-Frauen.

Die Vorstands-Frauen

20. Januar 2022

Liebe Frauen, ihr habt uns einen unglaublichen Start ins 2022 beschert: Nicole Brandes, Michèle Schönbächler und 100 interessierte Zuhörerinnen im Publikum. Wir sind begeistert und danken herzlich fürs Dabeisein, Mitdiskutieren und Netzwerken.
 
Angeregt dazu hat uns die beeindruckende Referentin Nicole Brandes. Sie hat uns von der persönlichen Entwicklung und von der dafür so wichtigen Frauenpower erzählt, uns daran erinnert, dass soziale Veränderungen ihre Zeit benötigen und dass wir alle unseren ganz persönlichen Champion zum Strahlen bringen können. Wie uns das gelingt, hat Nicole Brandes uns anhand der «Big 4» erklärt: der Denkerin, der Kämpferin, der Liebenden, der Träumerin.
 
Beim anschliessenden Gespräch mit Moderatorin Michèle Schönbächler haben wir noch einiges mehr erfahren von Nicole Brandes: aus ihrer beeindruckenden Biografie und ihrer Arbeit als Coachin. Themen und Gedanken, die wir beim anschliessenden Netzwerk-Apéro mit Hingabe weiterdiskutiert haben.
 
Herzlichen Dank!

Dies ist das Testsystem 15/06/2026.